Rekonstruktion nach Kompartmentsyndrom an Unterarm und Hand

Author: Prommersberger K.-J.  

Publisher: Springer Publishing Company

ISSN: 0177-5537

Source: Der Unfallchirurg, Vol.111, Iss.10, 2008-10, pp. : 804-811

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Abstract

Kommt es im Rahmen eines Kompartmentsyndroms des Unterarms und der Hand zu einer ischämischen Muskelnekrose resultieren mitunter schwerste funktionelle Defizite. Neben Kontrakturen infolge der Erstarrung der Muskelnekrose bzw. Narbenbildung prägen sensible und motorische Lähmungen das klinische Bild. Abhängig davon welche Muskeln bzw. Muskelgruppen wie schwer betroffen sind, ergeben sich sehr unterschiedliche Erscheinungsformen. Es ist in jedem Fall individuell zu planen, welches der zahlreichen zur Verfügung stehenden Therapieverfahren zur Anwendung kommen soll/kann. Hierbei erlaubt die Kombination der Klassifikationen nach Tsuge und nach Holden einen systematischen Zugang zur Therapie. Die Schwere der Muskel- und Gelenkkontrakturen sowie der Gefäß-Nerven-Schäden ist dabei ebenso zu berücksichtigen wie noch vorhandene Muskel- und Nervenfunktionen und die Verfügbarkeit intakter Muskeln für eine mögliche motorische Ersatzoperation.